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Dieser Vorschlag wurde ausgewählt, weil:

Wie im Legislaturprogramm 2016–2020 angekündigt, ist sich die Stadtverwaltung dieser Problematik bewusst. Angesichts der stetigen Zunahme dieser Unverschämtheiten hat die Lausanner Stadtverwaltung die Mittel aufgestockt, um den Kampf gegen Graffiti zu verstärken und so das Gefühl von Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum und dessen Umgebung zu verbessern. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere eine Partnerschaft mit privaten Eigentümern ins Leben gerufen, um diese dazu anzuregen, ihre Immobilien reinigen zu lassen. Bis heute wurden Vereinbarungen zwischen der Stadt und Eigentümern über die Reinigung von fast 200 privaten Gebäuden unterzeichnet, wobei die Stadt für die Entfernung von Graffiti verantwortlich ist, wann immer dies erforderlich ist. Die Qualität der von den kommunalen Mitarbeitern geleisteten Arbeit hat zu einem wachsenden Interesse an dieser öffentlich-privaten Partnerschaft geführt, und die Zahl der unterzeichneten Vereinbarungen steigt von Monat zu Monat.

Derzeit sind vier kommunale Einsatzteams mit Fahrzeugen, die für diese Art von Einsätzen gut ausgerüstet sind, in der Stadt unterwegs. Im Jahr 2020 wurden fast 2'200 Graffiti-Markierungen im öffentlichen Raum (1'196) und an privaten Gebäuden, für die eine Vereinbarung besteht, entfernt (916). Die Stadt hat somit angemessene personelle und finanzielle Ressourcen bereitgestellt, um die Situation deutlich zu verbessern. Die Polizei führt ihrerseits täglich Patrouillen in den Straßen von Lausanne durch, um ihrer Pflicht im Bereich der öffentlichen Sicherheit nachzukommen. Die Festnahme von Personen, die auf frischer Tat beim Graffiti-Sprühen ertappt werden, gehört zu ihren Aufgaben. Diese Zuwiderhandelnden werden dann bei der zuständigen Behörde angezeigt und neben Geldstrafen oft dazu verurteilt, bei der Beseitigung der Graffiti mitzuwirken.

Was schließlich die Öffentlichkeitsarbeit betrifft, ist anzumerken, dass die Abteilung für städtische Sauberkeit eine doppelte Sensibilisierungskampagne vorbereitet hat, von der sich eine auf Graffiti konzentrieren wird. Ende August wird zwei Wochen lang eine groß angelegte Plakatkampagne auf zahlreichen Plakatflächen des Lausanner Netzwerks der Société générale d’affichage (SGA) stattfinden. Diese Kampagne soll die Öffentlichkeit auf diese Problematik aufmerksam machen und das Bewusstsein für verantwortungsbewusstes und angemessenes Verhalten schärfen.

Stichworte: ein Lausanner Übel

Avatar: Jean Delalune Jean Delalune

Zurückgestellt

Graffiti sind in Lausanne ein großes Ärgernis, verschandeln das Stadtbild, vermitteln ein Gefühl der Straffreiheit und vermitteln ein bedauerliches Bild unserer Stadt. Lausanne schneidet beispielsweise im Vergleich zu Zürich schlecht ab

2. Vorschlag:

Lausanne braucht eine Strategie zur Bekämpfung von Graffiti. Dies kann durch Videoüberwachung, nächtliche Patrouillen, Präventionsmaßnahmen und eine strengere Strafverfolgungspolitik geschehen. Strafen und Sanktionen müssen in den Medien bekannt gemacht werden. Eigentümern muss bei der Beseitigung dieser Schäden geholfen werden.


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3. Begründung:

Während dieses Phänomen in anderen Städten tendenziell abnimmt, stellt sich die Frage: Warum nehmen Graffiti und generell die Verunstaltung des öffentlichen Raums in Lausanne weiter zu?

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