Fledermaus?
Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse haben sich an das Stadtleben angepasst und nutzen Gebäude als Brutplätze. Wussten Sie, dass diese Arten ebenso wie ihre Brutplätze unter Naturschutz stehen?
Da das Vorkommen dieser Arten oft nicht bekannt ist, kommt es vor, dass Brutplätze infolge von Arbeiten an Fassaden oder Dächern verschwinden.
Woran erkennt man eine Fledermaus?
Die häufigste Fledermausart im städtischen Raum ist die Zwergfledermaus.
Die Weibchen leben in Kolonien von mehreren Dutzend Fledermäusen, um ihre Jungen im Sommer aufzuziehen.

Gewöhnliche Zwergfledermaus © Marc Bastardot
Sie nisten an warmen und vor Zugluft geschützten Orten, wie zum Beispiel in Rollladenkästen, unter Dachziegeln, unter der Attika eines Flachdachs, in Fassadenverkleidungen oder auf dem Schornstein. Die Männchen, die Einzelgänger sind, bevorzugen die Rückseite eines Fensterladens oder einen Spalt unter dem Dach.



Fledermausunterkünfte in Gebäuden © Marc Bastardot Merkblatt H4 – Fledermäuse und Gebäude – DGE-BIODIV, 2025.
Fledermäuse nagen nicht an Gebäudestrukturen und bringen auch kein Material dorthin. Man erkennt sie daran, dass sie in der Dämmerung zur Jagd fliegen, oder an kleinen, bröckeligen und glänzenden Kotkügelchen (Insektenreste) auf dem Boden oder auf der Fensterbank.

Fledermauskot © Marc Bastardot
Weitere Informationen zu den Fledermausarten und -familien der Schweiz.


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