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19 Städtische Pilzzucht (Fungus)

Anzahl der Stimmen: 5184

1. Das Projekt in zwei Zeilen
: Förderung von Nachhaltigkeit und lokaler Lebensmittelproduktion durch die Einrichtung einer städtischen Pilzzucht für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils

2. Das Ziel des Projekts
„Die Zukunft nachhaltig gestalten“.

Unser Projekt hat zum Ziel, Nachhaltigkeit und lokale Lebensmittelproduktion in Lausanne durch die Einrichtung einer städtischen Pilzzucht zu fördern. Durch die nachhaltige Produktion hochwertiger Pilze möchten wir die Lebensqualität in den Stadtvierteln verbessern, indem wir gesunde Lebensmittel anbieten und lokale Arbeitsplätze schaffen. Wir hoffen zudem, die Bevölkerung für die Bedeutung der städtischen Landwirtschaft und der nachhaltigen Lebensmittelproduktion zu sensibilisieren, indem wir die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft anwenden. Wir möchten einen Raum des Lernens und des Austauschs schaffen, um die aktive Beteiligung der Einwohner an der städtischen Landwirtschaft zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

3. Das Projekt im Detail
Die Pilzzucht ist eine ideale Praxis für städtische Gebiete, da sie sich leicht an die verfügbaren Flächen anpassen lässt. Tatsächlich kann dieser Anbau das ganze Jahr über an einer Vielzahl von Orten stattfinden, insbesondere an verlassenen oder wenig genutzten Orten in der Stadt. Diese Eigenschaft macht den Pilzanbau zu einer sinnvollen Wahl für alle, die eine nachhaltige städtische Landwirtschaft fördern möchten.

Durch den Einsatz innovativer Anbaumethoden benötigt unser Betrieb im Vergleich zu anderen Formen der Landwirtschaft nur sehr wenig Energie und Ressourcen. Wir nutzen lokale organische Abfälle wie Biertreber, Brot und Kaffeesatz als Substrat für den Pilzanbau und tragen so zur Verwertung von Abfällen und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft bei.

Pilze sind zudem für ihren Nährwert und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Durch den Anbau hochwertiger Pilze möchten wir eine gesunde, lokale und ausgewogene Ernährung in unserem Stadtteil fördern.

Wir planen außerdem folgende Aktivitäten, um die soziale Dimension unseres Projekts zu fördern:

  1. Betriebsbesichtigungen: Wir werden den Anwohnern des Stadtteils regelmäßig die Türen unseres Betriebs öffnen, damit sie unsere Anlagen und unseren Pilzzuchtprozess kennenlernen können. Die Führungen sind informativ und vermitteln den Teilnehmern einen praktischen Einblick in die nachhaltige städtische Landwirtschaft.

  2. Einführungsworkshops in die Pilzzucht: Wir organisieren interaktive Workshops, in denen die Anwohner die Grundlagen der Pilzzucht erlernen können. Sie haben die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und unter unserer Anleitung ihre eigenen Pilze zu züchten. So können die Teilnehmer neue Kompetenzen entwickeln und nachhaltige Lebensmittelprozesse besser verstehen.

  3. Gemeinschaftspartnerschaften: Wir möchten Partnerschaften mit anderen lokalen Organisationen und Schulen in der Nachbarschaft aufbauen, um saisonale Veranstaltungen und Bildungsaktivitäten zu organisieren. Dies fördert das Engagement und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren der Gemeinschaft.


Unser Projekt kommt dem Stadtteil zugute, indem es eine lokale Versorgung mit frischen Pilzen sicherstellt, lokale Beschäftigungsmöglichkeiten schafft und Einführungsworkshops zum Pilzanbau für die Bewohner anbietet. Darüber hinaus möchten wir die Bevölkerung für die Bedeutung einer nachhaltigen städtischen Landwirtschaft sensibilisieren und eine Gemeinschaft schaffen, die sich für den Übergang zu einer ökologischeren und sozial gerechteren Zukunft einsetzt.

Mit der Einreichung dieses Projekts hoffen wir, eine echte Verbindung zwischen der Gemeinschaft und der nachhaltigen städtischen Landwirtschaft herzustellen. Wir sind überzeugt, dass unsere Initiative dazu beitragen wird, das soziale Gefüge des Stadtteils zu stärken, die Bewohner über nachhaltige Ernährung aufzuklären und ihre aktive Beteiligung zu fördern.

4. Der für die Umsetzung des Projekts beantragte Betrag

20'000 CHF

  • Gestaltung des Kulturraums und der Einrichtungen: CHF 5'000.–

  • Anschaffung von Material für den Kulturbereich (Kisten, Regale usw.): CHF 2'500.–

  • Kosten für Sanitär- und Elektroinstallationen: CHF 1'500.–

  • Substrat, Myzel und Sporen für den Pilzzucht: CHF 3'000.-

  • Behälter für die Pilzzucht: CHF 1'000.–

  • Gartengeräte und Sicherheitsausrüstung: CHF 1'000.–

  • Möbel (Tische, Stühle usw.): CHF 1'500.–

  • Lehrmaterial und visuelle Hilfsmittel: CHF 1'000.-

  • Beschilderung und Informationstafeln: CHF 500.–

  • Gestaltung und Druck von Kommunikationsmaterialien (Broschüren, Plakate): CHF 1'500.–

  • Website und Online-Präsenz: CHF 1'000.–

  • Organisation von Gemeinschaftsveranstaltungen (Eröffnung, Workshops): CHF 1'500.–

  • Gebühren für Genehmigungen und Lizenzen: CHF 500.–

  • Versicherungen: CHF 500.–

  • Reserve (10 % des Gesamtbudgets für Unvorhergesehenes): CHF 2'000.–


5. Stadtteil(e)
: Noch festzulegen

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