Bilanz des Vorhabens
Am 30. Mai 2026 wurde an der Kreuzung der Avenues des Acacias, de Mon-Loisir und de Montchoisi anlässlich einer partizipativen Bepflanzung mit Stauden ein neuer, wasserdurchlässiger und mit Bäumen bepflanzter Platz eingeweiht. Dieser Schritt markierte den Abschluss des partizipativen Prozesses.
Der partizipative Ansatz in Zahlen:
4 Treffen zwischen Juni 2025 und Mai 2026
150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über alle Phasen des Prozesses hinweg
44 neue Bäume, 29 Bäume mehr als zuvor
81 Sträucher und 500 Stauden gepflanzt
1.165 m², auf denen der Asphalt entfernt wurde
3 Tische, 6 Bänke und 3 Bänke aus Baumstämmen zur Ausstattung der Fläche
Rückblick auf die 4 Treffen
Zu Beginn des Projekts fand eine Informationsveranstaltung statt. Dabei wurden erste Bedenken hinsichtlich der Kirschbäume geäußert, die ersetzt werden sollten.
Der Rundgang wurde anschließend vom Baumbotschafter der Stadt Lausanne und dem Projektleiter der Abteilung für Parks und Grünanlagen begleitet. Dieser Rundgang ermöglichte es den Anwesenden, das Projekt direkt vor Ort kennenzulernen.
Trotz des Regens verlief die partizipative Baumaßnahme zur Versiegelungsreduzierung in guter Stimmung. Die Anwesenden entfernten rund 100 m² Asphalt, und es wurden Schilder angefertigt, um auf die künftigen Bepflanzungen hinzuweisen.
Das Projekt fand bei Sonnenschein und großer Hitze mit der Einweihung des kleinen Platzes und der partizipativen Pflanzung von Stauden seinen Abschluss. Es wurden Rückmeldungen gesammelt, insbesondere über eine Online-Umfrage auf der Plattform „Lausanne Participe“.
Ein geschätzter und notwendiger Ansatz
Insgesamt hat der partizipative Ansatz, der das Projekt begleitet hat, die Erwartungen der Personen erfüllt, die sich zu Wort gemeldet haben. Die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Anwohnerinnen und Anwohner des Stadtteils, die die Gelegenheit schätzten, sich für einen neuen Raum in ihrem Stadtteil zu engagieren. Auch die Möglichkeit, sich konkret einzubringen, wurde hervorgehoben. Die Organisation, der Empfang und die freundliche Atmosphäre sorgten bei jedem Treffen für Zufriedenheit.
Von Beginn des Vorhabens an wurden Bedenken hinsichtlich der Fällung bestimmter Bäume geäußert. In jeder Phase des Vorhabens wurden Antworten gegeben, wobei insbesondere versichert wurde, dass die neuen Baumarten ein deutlich stärkeres Wachstum und eine schöne Blüte mit sich bringen würden.
Perspektiven
Unter den angesprochenen Verbesserungsvorschlägen hätten sich einige Personen einen Ansatz gewünscht, der weniger informativ und stärker konsultativ ausgerichtet ist. Es gab auch Forderungen nach einer besseren Kommunikation, um die Herausforderungen dieser langwierigen Arbeiten besser zu verstehen.
Mehrere Vorschläge zeugten davon, dass sich der Ort zunehmend vom Stadtteil angeeignet wird: die Organisation von Workshops, gemeinsamen Mahlzeiten und Gesellschaftsspielen sowie die Fortsetzung von Aktionen vor Ort zu verschiedenen Jahreszeiten.
Diese Rückmeldungen werden bei den nächsten partizipativen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Anpassung der Stadt an den Klimawandel berücksichtigt, insbesondere bei der Gestaltung des Nachbarschaftsgartens „Dapples“.


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