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Sensibilisierung einkommensschwacher Familien für den übermäßigen Konsum von zugesetztem Zucker: Interaktiver Stand von MAYbe Less Sugar

Avatar: Tiffany Martin Tiffany Martin

Kurzbeschreibung
An zwei Vormittagen im Caritas-Lebensmittelgeschäft in Lausanne: ein Informationsstand zum Thema zugesetzte Zucker, um die bei der Caritas einkaufenden Familien für den Zuckerkonsum, zuckerhaltige Produkte und mögliche kostengünstige Alternativen zu sensibilisieren. Für die Betreuung des Standes stehen Lehrmaterialien zur Verfügung, und die Teilnehmenden erhalten süße Geschenke.
Zielgruppe
Caritas-Kundenfamilien
Ihr Projekt im Detail
Die Schweizerinnen und Schweizer nehmen im Alltag im Vergleich zu den Ernährungsempfehlungen zu viel zugesetzten Zucker zu sich, obwohl ein übermässiger Konsum von zugesetztem Zucker das Risiko für chronische Erkrankungen erhöht. Die 2023 ins Leben gerufene Aktion „MAYbe Less Sugar“ lädt jedes Jahr im Mai dazu ein, das Thema des übermäßigen Konsums von zugesetztem Zucker zu einer Frage der öffentlichen Gesundheit zu machen. MAYbe Less Sugar hat folgende Ziele: - die Bevölkerung für den übermäßigen Zuckerkonsum und dessen gesundheitliche Folgen zu sensibilisieren; - den Teilnehmenden zu ermöglichen, ihren Konsum von zugesetztem Zucker mithilfe des Online-Rechners zu bewerten, zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel zu identifizieren und Alternativen auszuprobieren, um sich auf andere Weise etwas Gutes zu tun; - die Gesundheitskompetenz zu stärken; - Zucker in den Mittelpunkt der Debatte zu rücken und das Umfeld so zu verändern, dass es den Menschen hilft, ihren Zuckerkonsum zu mäßigen und ihre Gesundheit zu schützen. Der übermäßige Zuckerkonsum und seine Folgen wie Übergewicht und chronische Erkrankungen betreffen Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status stärker. Darüber hinaus sind Jugendliche, insbesondere diejenigen aus Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status, besonders vom übermäßigen Zuckerkonsum betroffen. Daher ist es notwendig, bei diesen Zielgruppen anzusetzen, um gesundheitliche Ungleichheiten abzubauen. Konkrete Maßnahmen an Orten anzubieten, an denen sich benachteiligte Menschen aufhalten – insbesondere durch interaktive Stände für Familien –, ist ein wirksames Mittel, um die Zielgruppe zu erreichen und Gesundheitsbotschaften zu vermitteln. Das Ziel ist es daher, im Mai zwei Vormittage mit einem interaktiven Stand im Caritas-Lebensmittelgeschäft in Lausanne zu organisieren. Ein interaktiver Stand macht das Thema für alle zugänglich. Das Lehrmaterial ist nützlich, um mit Passant*innen ins Gespräch zu kommen. Dieses Material umfasst insbesondere ein Glücksrad mit Fragen zum Thema zugesetzter Zucker, die Präsentation von Lebensmitteln und Getränken, die von Familien konsumiert werden, wobei diese erraten sollen, wie viel zugesetzter Zucker in jedem Produkt enthalten ist, sowie die Vermittlung des Verständnisses, dass zugesetzter Zucker manchmal „versteckt“ ist. In den Unterrichtsmaterialien werden den Teilnehmenden zuckerarme und kostengünstige Rezepte vorgeschlagen, um sie dazu anzuregen, mit selbst zubereiteten Gerichten weniger zugesetzten Zucker zu konsumieren. Am Ende der Veranstaltung können die Passanten ein Geschenk mitnehmen (ein Produkt aus dem Caritas-Lebensmittelgeschäft mit geringem Zuckerzusatz, wie zum Beispiel frisches Obst, Trockenobst, Kräutertees usw.). Zwei Vertreter*innen von diabètevaud werden vor Ort sein, um den Stand zu betreuen: eine Ernährungsberaterin oder ein Ernährungsberater, die bzw. der die Fragen der Besucher zum Thema zugesetzter Zucker präzise beantworten kann, sowie eine Vertreterin oder ein Vertreter von diabètevaud, die bzw. der im Umgang mit den Lehrmaterialien und in der Moderation zum Thema zugesetzter Zucker geschult ist. Ein solcher Stand fand bereits einmal jährlich während der ersten drei Ausgaben von „MAYbe Less Sugar“ statt und war ein echter Erfolg. Die Nähe und Verfügbarkeit der Moderator*innen zum Thema zugesetzter Zucker sind von Vorteil und werden von den Caritas-Klient*innen geschätzt, insbesondere von Familien, die daran interessiert sind, mehr darüber zu erfahren. Zudem ist das an ihren Wissensstand angepasste Lehrmaterial nützlich und wirksam, und die zu gewinnenden Preise motivieren die Teilnehmenden zur Teilnahme und zur Diskussion. Eine finanzielle Unterstützung durch das Lausanner Familienbüro würde es ermöglichen, diese Sensibilisierungsaktion zum Thema zugesetzter Zucker zu wiederholen und noch weiter zu verbessern
Standort
Caritas-Lebensmittelgeschäft in Lausanne (Av. de Morges 26, 1004 Lausanne)
Geplanter Zeitplan
Erstellung der Unterrichtsmaterialien + Abstimmung mit dem Caritas-Lebensmittelgeschäft zur Festlegung der Termine und der Organisation der Stände: Januar – März 2026 Freigabe des Lehrmaterials: April 2026 2 Vormittage mit Informationsständen zum Thema zugesetzter Zucker: Mai 2026
Gesamtbudget des Projekts
Aufwandsentschädigung für die Standbetreuer*innen (1 Ernährungsberater*in und 1 Vertreter*in von DiabèteVaud), einschließlich Anfahrt und Vorbereitung des Standes 1’000 CHF
Erstellung der Informationsmaterialien durch eine Ernährungsberaterin 2'000 CHF
Überprüfung des Lehrmaterials durch eine/n Experten/Expertin 500 CHF
Geschenkpakete für die Teilnehmenden (z. B. Produkte aus dem Caritas-Lebensmittelgeschäft) 500 CHF
Gesamt: 4'000 CHF
Beantragter Betrag beim Lausanner Familienamt (BLF)
4'000
Projektpartner
diabètevaud Caritas Waadt Die Aktion „MAYbe Less Sugar“ wird in Zusammenarbeit mit über 90 Partnern (Vereine, Gemeinden, Bildungs- und Sozial- sowie Gesundheitseinrichtungen) durchgeführt, um auf die verschiedenen Zielgruppen zugeschnittene Botschaften zu vermitteln.

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