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Das Abendessen und die Abendpflege … einmal anders

Avatar: antonia undurraga antonia undurraga

Kurzbeschreibung
Die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte den Familien und Bewohner*innen des Stadtviertels zur Verfügung stellen, damit sie gemeinsam das Abendessen zubereiten und einnehmen sowie die notwendigen Betreuungsleistungen für schutzbedürftige Personen erbringen können.
Zielgruppe
Kinder und ihre Familien, die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils (mit besonderem Augenmerk auf ältere und isolierte Menschen)
Ihr Projekt im Detail
An zwei Abenden pro Woche veranstaltet das IPE in Marterey ein Abendessen für etwa 20 Personen, darunter Erwachsene und Kinder, im Sinne der Familienförderung, der generationenübergreifenden Zusammenarbeit und der Nachbarschaftshilfe. Das Essen ist für alle kostenlos. Eine ehrenamtlich tätige Sozialpädagogin ist vor Ort. Das vorliegende Projekt basiert auf der Idee, dass 1. unsere Tagesstätten abends meist leer stehen und dass 2. die Nutzung dieser Einrichtungen am Abend dazu beitragen könnte, mehrere bisher nicht gedeckte soziale Bedürfnisse zu erfüllen, nämlich: - Unterstützung für Familien im Stadtteil sowohl in materieller als auch in betreuerischer und psychosozialer Hinsicht. - Ein Ort des sozialen Zusammenhalts, der durch die gemeinsame Anwesenheit von Familien, aber auch von Menschen aus dem Stadtteil, die unter sozialer Isolation leiden, zusätzlich gestärkt wird. Mittelfristig und über unsere eigenen institutionellen Grenzen hinaus erwarten wir, dass das in diesem Dokument vorgestellte Projekt dazu beiträgt, Solidaritätsbeziehungen zwischen den Menschen eines Stadtviertels zu schaffen oder zu stärken. Als Räumlichkeiten für diese wöchentlichen Abende dienen die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Kinder- und Jugendhilfe Marterey. Zeitrahmen: von 18:30 bis 21:30 Uhr, an zwei Abenden pro Woche Die Zielgruppe setzt sich zusammen aus: Familien im weitesten Sinne, d. h. Erwachsene in Begleitung ihrer Kinder (oder der Kinder von nahen Verwandten wie Schwester, Bruder, Freundin, Tante, Onkel, der Großmutter usw., die die Betreuung der Kinder übernehmen), ohne Obergrenze. Anwohner: Frauen und Männer jeden Alters, die unter sozialer Isolation leiden oder einfach nur an einem gemeinsamen Essen teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen – mit dem Ziel, Isolation vorzubeugen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und den generationsübergreifenden Austausch zu fördern. Ablauf: Empfang um 18:30 Uhr, wobei um eine Ankunft bis spätestens 19:00 Uhr gebeten wird, um die Geselligkeit zu fördern und Unruhe durch unzeitige Ankünfte zu vermeiden. Der gesamte Abend dreht sich um 1. das gemeinsame Essen und 2. die Fürsorge für die Menschen, ganz gleich, welche Bedürfnisse oder Wünsche dabei zum Vorschein kommen. Die Betreuung im Rahmen dieser Abende liegt in der gemeinsamen Verantwortung aller Erwachsenen, aus denen sich die Gruppe zusammensetzt. Zunächst wird das Essen von einem Partnerunternehmen geliefert. Dafür ist ein Budget erforderlich. Im Laufe der Zeit kann sich das Konzept weiterentwickeln und teilweise von den Begünstigten selbst übernommen werden. Man kann sich dann vorstellen, dass sich die Zubereitung oder die Herkunft der Mahlzeiten diversifiziert (gemeinsame Zubereitung durch bestimmte Familien, Abholung unverkaufter Lebensmittel usw.), wobei man sich an das soziale Leben anpasst, das sich während dieser Abende entwickelt. Das Aufräumen und das Abwaschen des Geschirrs übernehmen die am Essen teilnehmenden Personen, einschließlich der Kinder, die nach Möglichkeit in diese grundlegende Arbeit einbezogen werden. Die Reinigung der Böden und Sanitäranlagen erfolgt am nächsten Morgen durch die Hauswirtschaft.
Standort
Stadtteil Ours, Lausanne
Geplanter Zeitplan
April–Juli 2025
Gesamtbudget des Projekts
Verpflegung (4 × 1'000.–) 4'000 CHF
Sessel (400.-) 400 CHF
Gesamt: 4'400 CHF
Beantragter Betrag beim Lausanner Familienamt (BLF)
4'000
Projektpartner
Kinderheim Marterey, Waadtländer Jugendhilfezentrum

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