Von Kopf bis Fuß: Die Kinderworkshops am Riponne-Tunnel-Wochenende

Andere Zielgruppen wie Jugendliche und Kinder ansprechen
Das Riponne-Tunnel-Wochenende vom 8., 9. und 10. März 2019 hat eine große Zahl interessierter Menschen zusammengebracht und somit vielen die Möglichkeit geboten, miteinander in Kontakt zu treten, nachzudenken und ihr Wissen sowie ihre Ideen zum Riponne-Tunnel-Gebiet auszutauschen. Im Rahmen der angebotenen Workshops und Veranstaltungen hat „Ville en tête“ zwei Arten von Workshops organisiert, um neue Zielgruppen anzusprechen und unterschiedliche Sichtweisen einzuholen: Kinder und Familien, die im Viertel wohnen, aber nicht das Collège de La Barre besuchen und diese öffentlichen Räume regelmäßig nutzen.
Auf zu diesem ganzen Platz
An zwei Vormittagen belegte „Ville en tête“ nacheinander die Place du Tunnel und die Place de la Riponne. Der Workshop bot Aktivitäten an, um den öffentlichen Raum auf der Grundlage einer sinnlichen Erkundung (Gerüche, Geräusche, unmittelbare Eindrücke usw.) aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die gesammelten Zeichnungen und Zitate wurden über den Platz verteilt aufgehängt und für alle sichtbar gemacht. Spiele, Kreide und Luftballons ermöglichten es den Kindern zudem, sich den öffentlichen Raum anzueignen. Diese ungezwungenen Momente boten die Gelegenheit, mit ihnen und/oder ihren Eltern oder Begleitpersonen über ihre Beziehung zu den Plätzen und über ihren Alltag zu sprechen.
Erzähl uns von deinem Platz!
Parallel dazu bot „Ville en tête“ Workshops nach vorheriger Anmeldung für Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren an, bei denen diese eingeladen waren, ihre Vorstellungen von den öffentlichen Räumen des Gebiets zu teilen. Ein Rundgang ermöglichte es zunächst, in das Gebiet einzutauchen und sich vor Ort mit den aktuellen Problemstellungen auseinanderzusetzen, insbesondere durch die gemeinsame Analyse der Beziehung zwischen öffentlichen Räumen und bestehenden Gebäuden. Ausgehend von den gemeinsam gemachten Feststellungen und Anmerkungen entwarfen die Kinder anschließend Gestaltungsvorschläge für die Plätze „Tunnel“ und „Riponne“ und setzten sich dabei mit der Verbindung zwischen dem öffentlichen Raum und den Fassaden der bestehenden Gebäude auseinander.



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